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Djerba – die kleine Insel im Süden Tunesiens

Während einer Woche konnte ich auf einer Studienreise diese Insel, die vor der südlichen tunesischen Küste liegt, etwas näher kennenlernen.

Die Insel ist nur gerade 31km breit und hat eine Fläche von 514m2. Sie ist mit dem Festland Tunesien über eine Meeresbrücke, dem Römerdamm verbunden.

Ab der Schweiz gibt es zurzeit ab Basel nach Djerba Direktflüge mit Nouvelair. Der Flugplatz Djerba liegt im Nordwesten der Insel, ca 10km von der Hauptstadt Houmt Souk entfernt. Houmt Souk zeichnet sich durch Kunsthandwerksmärkte aus.

Überall spürt man die verschiedenen Kulturen der Berber, Araber, Juden und Afrikaner. Die Hauptsprache ist Französisch.

Djerba verfügt über sehr schöne, lange, flachabfallende weisse Strände.

Nebst den Besichtigungen von Hotels und ihren Anlagen machten wir auch eine Rundreise aufs Festland von Südtunesien. Auf der Fahrt zu einem Berberdorf kamen wir am Salzsee bei Zarzis vorbei.

Ein Salzsee ist die Bezeichnung für ein Binnengewässer mit Salzwasser ohne Abfluss ins Meer, meistens in einer Senke eines Trockengebietes gelegen. Durch die Wasserverdunstung erhöht sich der Gehalt von Salzen und Mineralien.

Die Fahrt führte uns am Rande der Sahara vorbei in immer hügeliger werdende Gebiete. Schliesslich erreichten wir das Berberdorf Chenini. Das Dorf gliedert sich in eine neuere Siedlung im Tal und den grösstenteils verlassenen historischen Ortskern auf dem Hügel. Zurzeit leben cirka 800 Berber in diesem Dorf.

Südtunesien ist auch bekannt aus der Verfilmung von «Krieg der Sterne/Star Wars». In Ksar Hedada wurde ein Teil verfilmt und diente als Kulisse.

Auf dem Rückweg sahen wir immer wieder innoffizielle Tankstellen, billig Benzin oder Diesel aus Libyen.

Die Währung ist der tunesische Dinar. Wechseln kann man in jedem Hotel zu demselben Wechselkurs wie am Flughafen. Es ist auch möglich Euro in bar tauschen. Für 30 Euro bekam ich zu meiner Reisezeit etwa 84 Dinar.

Durch den für unsere Verhältnisse tiefen Lohn (Mindest-Stundenlohn ist 1 ½ Dinar = 0.70 Euro) sind die Tunesier auf Trinkgeld angewiesen. Es ist aber für uns Schweizer oft schwierig einzuschätzen, wie hoch das Trinkgeld sein soll. Gibt man einem Kofferträger 1 Dinar, dann entspricht dies bereits einer Entlöhnung für 40Min Arbeit.

Ich habe viele schöne Erinnerungen nach Hause gebracht. Landschaftlich sehr abwechslungsreich. Wer die orientalische Gastfreundschaft und Neugierde der Tunesier mag, erlebt hier das Mittelmeer, Küste, lange Sandstrände, Salzseen, Sahara, Palmen und exotische Gerüche in unmittelbarer Nähe.