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Madeira – die vielfältige Blumeninsel

Anfang Dezember durfte ich während 5 Tagen auf einer Studienreise Madeira kennen lernen. Die vulkanische Insel ist definitiv ein wahres Wanderparadies. Ab Zürich ist Madeira ganzjährig innert 4 Stunden mit Direktflügen erreichbar. Deshalb wird die Insel auch in den Wintermonaten gerne besucht und geniesst auf Wanderungen die vielfältige Flora und abwechslungsreichen Landschaften.

Studienreise nach Madeira 

Anfang Dezember durfte ich während 5 Tagen auf einer Studienreise Madeira kennen lernen.

Madeira ist wie ihre Nachbarinseln, die Kanaren, vulkanischen Ursprungs. Die Insel ist nur 22 km breit und 57 km lang, ca 900 km vom Mutterland Portugal entfernt. Sie weist beachtliche Höhenunterschiede auf.

Madeira ist ab Zürich ganzjährig durch Direktflüge erreichbar.

Der Flughafen liegt in Santa Caterina bei Santa Cruz, etwa 20 km vom Zentrum Funchals entfernt.

Es herrscht ganzjährig ein mildes Klima. Oft pfeift auf den Höhen ein Wind. Ich war froh, dass ich stets eine   Jacke dabei hatte.

Neben den Besichtigungen von Hotels besuchten wir den Markt von Funchal. 

Die eigentliche Attraktion des Marktes ist jedoch die Fülle der Produkte. Die Markthalle besteht aus 3 Stockwerken. Je höher das Stockwerk, desto teurer die Preise.

Manche Produkte sind sogar teurer als bei uns, wo wir uns doch an die höhere Preislage gewohnt sind.

Auch die Altstadt von Funchal wurde besichtigt. Gefallen fand ich an den wunderbar verzierten Haustüren. 

Wir erkundeten den westlichen Teil der Blumeninsel. Dieser Teil besteht ca 20 %  aus Lorbeerwald.

Während dem ganzen Jahr ist immer irgendwo eine Pflanze in voller Blüte. Es gibt eine Vielfalt von verschiedenen Pflanzen – von Apfel- bis Zitronenbäumen gedeiht fast alles auf der Insel.

 

Der Norden der Insel ist gegenüber dem südlichen Teil eher regenreich. Um den Süden zu bewässern, behelfen sich die Madeiraner mit den Levadas, die künstlichen Wasserkanäle.

Die Bewässerung der vielen landwirtschaftlichen Flächen ist sehr aufwändig. Sie wird teilweise in Tunnels von der regenreichen Nordseite auf die Plantagen im Süden geleitet.

Im 20. Jahrhundert entstand der grösste Teil dieses heute über 2000 km umfassenden Levadanetzes.

 

Die Insel ist keine Badeinsel, es hat fast ausschliesslich schwarzer Sand. (Lavainsel).

Hingegen ist Madeira mit seinen atemberaubenden Steilküsten und der riesigen Vielfalt an Blumen und Levadas und Gipfelpfaden definitiv ein wahres Wanderparadies.

Mit vielen interessanten Erfahrungen bin ich wieder nach Hause gekommen.

Anita Bianchi